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Teil 2: Pazifik-Überquerung per Segelboot - wie Abenteuer ein Leben prägen

Bisher geschehen:

Es folgen (mehrteilig) Erfahrungen und bis heute auch ins Berufsleben nachwirkende Einsichten sowie Erkenntnisse aus meinen Erlebnissen als Deckhilfe auf einem Segelboot im Jahr 2003.

Auf dem Weg nach Galapagos

Vier Tage lagen seit dem Aufbruch im Las Perlas Archipel (Panama) hinter uns. Nachdem sich der Wind in den sogenannten „Rossbreiten“ (Erklärung siehe Teil 1) bitten ließ, benutzten wir auch die verbleibenden sieben Tage der Passage nach Galapagos die Maschinen im Wechselbetrieb. Ein hoffnungsvolles Warten auf hätte laut Wettervorhersagen keinen Sinn gemacht, und auf hoher See wird besser keine Zeit mit „Herumdümpeln“ vertrödelt, sofern man Optionen hat. Einerseits dezimiert sich durch Warten der Proviant und andererseits ist immer offen, wie sich die Rahmenbedingungen kurzfristig verändern – allem voran das Wetter.
Unter Seefahrern heißt es, dass es auf See oft nur eine Chance gebe. Dies mag fatalistisch klingen, doch ist der Mensch fernab jeglichen Ufers sozusagen nur „zu Gast“ bei den Elementen. Wer bummeliert, um den vermag sich unverhofft etwas zusammenzubrauen. Deshalb sieht man zu, längere Ozean-Passagen schnellstmöglich hinter sich zu bringen. Mehr dazu noch an anderer Stelle.

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Eigene Kabine, eigene Nasszelle, PRIVATSPHÄRE - ein Katamaran macht's möglich!


Als wir an jenen Tagen bei gutem Wetter durch die ruhige See pflügten, lag ich meist im offenen Cockpit und blickte gefühlte Ewigkeiten in die blaue Weite hinaus; und während die Zeit in der Routine zwischen Freizeit, Schlafen und Steuerwache zunehmend ihre Bedeutung verlor, sinnierte ich über unser nächstes Ziel – die berühmten Galapagos Inseln, welche politisch zum südamerikanischen Westküstenstaat Ecuator gehören.
Viele haben schon davon gehört/gelesen oder kennen mitunter den oscarprämierten Film "Master & Commander" mit Russel Crowe und tragen somit eine Vorstellung in sich, wie es dort aussehen könnte. Auch ich hatte gewisse Erwartungen und dachte - zumindest derweil - weniger an die berühmten Riesenschildkröten oder die anderen einzigartigen Tierarten, welche Charles Darwin dereinst auf die Evolutionstheorie gebracht haben sollen. Ich fragte mich vor allem, wie es dort landschaftlich aussah und wie die Einheimischen tickten.


Ein abgelegenes Insel-Juwel unter Druck

Nach weiteren sieben Tagen ereignisloser Fahrt stieg das „Archipielago des los Galapagos“ langsam hinter dem Horizont hervor. Wir liefen Puerto Baquerizo Moreno, die "Hauptstadt" des Archipels auf der Insel San Christobal an. Dort mußten wir zuerst mal einklarieren – sprich den gesetzlich vorgeschriebenen Papierkram hinter uns bringen, welcher damals noch überschaubar war.

Der Zutritt zu den Inseln ist seit jeher streng reglementiert, und "die Schlingen" werden zunehmend enger. Selbst Festland-Ecuatorianer können (zumindest offiziell) nicht ohne weiteres auf die Inseln ziehen – zu schützenswert und fragil sind Flora und Fauna zu Lande sowie zu Wasser.
Touristen müssen den Behörden nunmehr bereits am Festland nebst (bestätigtem) Rückflugticket einen detaillierten "Reiseplan" vorlegen. Zudem dürfen Besucher sich nur in den "Städten" frei bewegen. Individualtouren außerhalb des Siedlungsgebietes müssen schriftlich beantragt und immer mit einem einheimischen Führer durchgeführt werden.

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Touristenbus vs. Galapagos-Riesenschildkröte (Höchstalter >170 Jahre)


Eine weitere Herausforderung: da die Lebensqualität auf den Inseln ungleich besser ist, als in Kontinental-Ecuator, stieg in den letzten Jahren die illegale innerstaatliche Immigration vom Festland stetig. Wer sich ein faktisches Bild machen möchte, kann auf Google Earth anhand der Funktion "historische Bilder" eine Zeitreise zurück bis ins Jahr 2004 machen - also in etwa die Zeit, als ich die Inseln besuchte.
Ein Vergleich offenbart, dass Puerto Baquerizo sich massiv verdichtet und auch von der Ausdehnung her gewachsen ist; 2003 gab es zudem kaum mehrstöckige Gebäude - ganz im Gegensatz zu heute. Noch augenfälliger wird es in Puerto Villamil, der wichtigsten Ortschaft auf der größten Insel (Isabela), welche wegen ihrer palmengesäumten Sandstrände für Touristen zugleich am attraktivsten ist.

Noch im Jahre 2003 galt Puerto Baquerizo mehr als ein verschlafener Fischerort, denn als "Hauptstadt" - am Flugplatz landete nicht mal täglich ein Linienflug aus Quito, während hingegen heute bis zu zwei Airbus A320 gleichzeitig am Vorfeld stehen. Auch gab es nur wenige Kreuzfahrer - auf adaptierten Motoryachten. Die Einheimischen hatten einfache offene Boote - ggf. mit einem 75 PS Aussenborder, und keine Kajütboote mit zweimal 225 Pferdestärken.
Das Gros der Straßen war unbefestigt, und die wenigen Ausländer die man sah, waren fast ausnahmslos Fahrtensegler; sehr erfrischend war auch das offensichtliche Fehlen von "westlichen" Aussteigern, die bereits damals an ohnehin so gut wie allen exotischen Orten dieser Welt ihre Bars, Internet-Cafes und Wassersportzentren betrieben. Zwischenzeitlich gibt es dieses Angebot (leider) allem voran auch auf der Isla Isabela.

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Puerto Baquerizo heute - die Seelöwen lassen sich jedoch nicht stören


Fahrtensegler durften sich dereinst noch weitgehend frei und ungezwungen auf den Inseln bewegen – auch die Kosten waren überschaubar. Dies ist ein Privileg, welches weitgehend der Vergangenheit angehört. Nur im Nationalpark waren auch damals schon lokale Führer obligatorisch. Heute müssen pro Tag pro Insel pro Crew-Mitglied/Passagiere entsprechende Gebühren entrichtet werden. Angesichts der Zunahme von Fahrtenseglern in den vergangenen 20 Jahren erscheint dies als nachvollziehbar und gerechtfertigt, zumal es hier meist keine "Armen" triff.

Hiermit sei noch angemerkt, dass ich es mir als individualreisender Backpacker damals nicht hätte leisten wollen, die Galapagos-Inseln vom Festland aus zu besuchen - das selektive Konzept mit teuren Flügen, Unterkünften und notwendigen Genehmigungen funktioniert also.
Es steht jedoch den abenteuerlustigeren Reisenden von heute offen, ebenfalls auf einem Boot mitzuarbeiten und dabei an ungewöhnliche Flecken dieser schönen Erde zu gelangen; man braucht dafür halt auch Zeit.


Nicht von dieser Welt

So genossen wir die Ungezwungenheit, unternahmen Ausflüge und beobachteten überall fasziniert einzigartige Tiere, die es in dieser Form nirgendwo anders auf dieser Erde gibt. Weniger selten sind die überall in Ufernähe anzutreffenden Seelöwen. Selbstbewusst vereinnahmen sie unter anderem die Promenade als ihr Territorium und lümmeln unwahrscheinlich genussvoll überall, wo es sich gut lümmeln läßt.

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Geologisch ältere Insel im Galapagos-Archipel, da bereits üppig bewachsen

Besonders interessant betreffend die Vegetation dieser Inseln ist, dass Luv- und Lee-Seiten – trotz höherer Erhebungen – keinen Einfluss auf Niederschläge (u. a. Staulagen u. Kondensation) haben und sich folglich keine markanten abgrenzbaren Meso- sowie Mikroklimata in jener Form ausbilden, wie sie etwa auf den größeren Hawaii-Inseln oder Antillen (Karibik) vorzufinden sind; dort gibt es - je nach Lage zu den wetterbestimmenden Hauptwindrichtungen - komplett unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen, welche man sich auf Höhe der Küstenabschnitte (sprich die horizontale Anordnung) wie Segmente eines Tortendiagrammes vorstellen kann.
Doch nun sah ich zum ersten mal größere Inseln, wo sich unterschiedlichste Vegetationszonen in Form von verschieden hoher schichtartiger Ausdehnung quasi in 360 Grad gleichmäßig um die vulkanischen Erhebungen zogen. So begann kurz hinter der Küste eine Trockenzone mit Kakteen und niedrigen Büschen. Nach einer sog. Übergangszone folgte ab ca. 250 Höhenmetern eine tropische „Schicht“, in welcher endemische (= nur auf diesen Inseln existierende) tropische Urwald-, aber auch Kulturpflanzen wie Papayas, Bananen und dgl. gediehen. Nach einer weiteren Übergangszone kam man schlußendlich in die „Pampa“, welche die bisweilen runden Kuppen in Form von Gräsern, Farnen und Moosen bedeckte.
Geologisch jüngere Inseln, sowie die Zonen um aktive Vulkankrater (hauptsächlich austretende Gase) sind hauptsächlich mit Geröll- und Gesteinsformationen bedeckt und zumeist nur kärglich bewachsen.

Ich erinnere mich noch gut an den Besuch eines kleineren Kratersees auf San Christobal, als wir einige Zeit alleine waren. Wolkenfetzen zogen immer wieder als Nebel durch, und ein großer Fregattvogel flog am anderen Ufer seine Kreise. Er wirkte mit seinen Flügel-Winkelungen wie ein Flugsaurier, und einen kurzen Moment mutete sie Szenerie an, wie aus "Jurrassic Park". Ein unvergesslicher Moment in einer anderen Welt..., nicht wirklich in Worte zu fassen.

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Pinnacle Point - la Isla Bartolomè


Der Archipel wartet mit einer weiteren Besonderheit auf, denn obgleich unmittelbar am Äquator gelegen, ist das Meer ungewöhnlich „frisch“ (tw. nur 21 Grad). Auch die Lufttemperatur entspricht nicht den Erwartungen eines kürzlich Äquator-Getauften. Vor allem, wenn man es mit pazifischen Inseln auf gleicher geografischer Breite vergleicht (z. B. Kiribati, wo es nahezu ganzjährig tropisch-feuchte 32 Grad zu Lande, und 28 Grad im Wasser hat – mitten im Pazifik wohlgemerkt). Auf Galapagos gibt es – neben anderen tierischen Kuriositäten – wohl deshalb sogar eine endemische Pinguin-Art.

Grund für das unerwartet erfrischende Badevergnügen ist der sog. Humboldtstrom (benannt nach dem deutschen Universalgelehrten und Entdecker Alexander v. Humboldt). Es handelt sich hierbei um eine Meeresströmung, welche u. a. kalte Wassermassen aus der Antarktis entlang der südamerikanischen Westküste gen Norden transportiert, um auf der Höhe Ecuators nach Westen abzudrehen. Gerät diese monströse „Umwälzanlage“ aufgrund von Wechselwirkungen mit den südlichen Passatwinden aus dem Gleichgewicht, entsteht zeitweilig das sich nahezu weltweit auswirkende El Niño-Phänomen. Dann können u. a. auf den fernen Malediven Korallenriffe absterben, sich der indische Monsun intensivieren und in San Francisco wahre Sturzfluten niedergehen.


Von Einheimischen und Vagabunden

Die Einheimischen auf Galapagos waren im Jahr 2003 freundlich, aber höflich distanziert. Sie lebten ihr beschauliches Leben – sozusagen „muy tranquilo“ und es gab nur wenige Kraftfahrzeuge. Kleinkinder saßen beispielsweise in Puerto Baquerizo mitten auf der sandigen Straße und spielten, während zwei Hunde daneben schliefen. Ein Pickup-Fahrer fuhr ganz langsam und vorsichtig um die Kids und ihre träge Gesellschaft herum, während sich die Kleinen nicht mal darum zu kümmern schienen. Mehr als unvorstellbar in Mitteleuropa…

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Ge-chillter Bewohner von Puerto Baquerizo - Seelöwen sind die heimlichen "Chefs" der Küstenzonen.


Die Segler bildeten auf den Inseln eine Art Parallelgesellschaft - man ging zwar einkaufen und nahm den ein oder anderen Drink in der hiesigen Gastronomie; tiefergehende Kontakte zu den Einheimischen beobachtete ich im Segler-Umfeld jedoch nicht. Dafür begannen Bekanntschaften mit einigen jener Segler, die eben zur gleichen Zeit auf der "Blauwasser-Route" unterwegs waren, und mit denen seit Contadora (Panama) des Abends über Günter Hamacher's "Pacific Islands Net" (siehe Teil 1) kommuniziert wurde. Eines der Boote (Franzosen) sah' ich mehr als drei Monate später in der "Cooks Bay" vor Moorea liegen, als ich - dann wieder als selbstbestimmte Landratte - auf einem Moped die Insel erkundete.
Nicht wenige Weltumsegler begegnen sich über Jahre hinweg immer wieder. Selbst für eremitische Vagabunden-Seelen sind das durchaus herzliche Momente von Vertrautheit, wenn man auf fernen Atollen oder an entlegenen Liegeplätzen beim Morgenpinkeln am Heck plötzlich einen vertrauten Bootsnamen oder eine unverwechselbare Silhouette erspäht...

So verliessen wir nach fünf Tagen San Christobal und segelten gen Puerto Villamil, Hauptstadt der Isla Isabella – die größte Insel im Archipel, wo wir noch einige Tage zubrachten. Hier unternahmen wir eher wenig und liessen es uns gut gehen, indem wir öfters auswärts aßen. Zudem checkten wir das Boot nochmals komplett durch, wechselten im Zuge dessen noch eines der beiden Ruder (der Captain hatte vollwertigen Ersatz dabei) und überprüften bzw. reinigten auch unter der Wasserlinie alles durch.
Zum letzten mal frisches Gebäck und frisches Gemüse, sowie ein gekühltes Getränk auf nicht-schwankendem Boden.
Als abschließendes Highlight ritten wir mit anderen Seglern und einem Führer zu Pferde auf einen Vulkan. Die Gäule - unzufrieden mit ihrer steifen Last - waren stur, denn bis auf den Captain und den Führer konnte keiner wirklich gut reiten. Ein älterer Skipper fiel zu Beginn gar aus dem Sattel - Schreckensmomente für die Gattin, da in dieser entlegenen Ecke die medizinische Betreuung rudimentär ist und Kranke/Verletzte - zumindest dereinst - bei ernsteren Verletzungen per Flugzeug nach Quito verbracht werden mußten; doch derlei Aspekte gehören zu Abenteuern einfach dazu, sonst muss man zuhause bleiben oder "das Traumschiff" buchen. Glücklicherweise trotteten am späten Nachmittag wieder alle wohlbehalten in die Finca ein.

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Herbe Schönheit an der Küste. "Ordinäre" Sandstrände mit Palmen gibt es jedoch auch.


Zoff vor der GROSSEN Überfahrt!

Nachdem sich eine gröbere Meinungsverschiedenheit zwischen dem Captain und mir "zivilisiert" und nachhaltig zufriedenstellend (auf)gelöst hatte, fiel die Entscheidung, dass ich weiterhin an Bord bleiben sollte.
Ich hatte mich jedoch kurzfristig bereits darauf eingestellt, auf Galapagos zu bleiben; ein Teil von mir hätte dies sogar begrüßt, wäre ich doch wieder mein "eigener Herr" geworden - frei und ohne weiterhin das Boot reinigen und Wachen schieben zu müssen. Folglich hätte mich mein Weg unverhofft nach Ecuator geführt, von wo aus die Reise einfach in Südamerika weitergegangen wäre. Ich verfügte nämlich immer noch über genügend finanzielle Reserven sowie über ein gültiges Rückflugticket von Costa Rica via Miami und Madrid nach Wien, welches noch mehr als 3 Monate gültig war; die Flüge waren an sich bereits dem Verfall preisgegeben, da zu keiner Zeit abschätzbar war, wo ich letztendlich von Bord gehen würde. Erst mal in Französich Polynesien, gab es keinen vernünftigen Weg mehr zurück nach Mittelamerika, ohne teuer via Chile oder Los Angeles fliegen zu müssen. Es war ab dem Moment günstiger, von Papeete (Tahiti) gleich direkt via L. A. nach Europa zu buchen.
Somit war ich ausgesprochen relaxed - doch wie es sich ergab, sollte es für mich dann doch auf dem Boot weitergehen.

Retrospektiv betrachtet war es ein wichtiges Ereignis, mal einen Konflikt erlebt zu haben, damit wir beide den Charakter des Gegenübers im Rahmen derartiger Situationen einzuschätzen vermögen. Gerade in Bezug auf eine vierwöchige Hochseeetappe mit schwer absehbaren Ereignissen, engen Verhältnissen und potentiellen Extremsituationen.

Knapp vier Wochen Meer, Horizont und hoffentlich gut gesinnte Winde lagen nun vor uns – ohne jegliches Land, nur wir und die See, sonst nichts. Es gab auch keine Möglichkeit auszuweichen oder einen Zwischenstop einzulegen; entweder vorwärts oder wieder zurück - gegen den Passat - Richtung Lateinamerika, falls unterwegs Probleme auftreten würden.
Über 5.600 Kilometer sollten es werden, bis wir zum ersten mal wieder Land sehen (ein mehrtägiger Sturm verhinderte dann allerdings eine optimale Streckenführung). Die Distanz London – New York misst 5.580 Kilometer. Legt man der Mitte der Passage (lt. Karte ~2.670 km in beide Richtungen) mit dem Navigations-Zirkel an und zieht auf der Seekarte einen Vollkreis, finden sich darin unendlich anmutende Weiten von Wasser, aber – bis auf die ca. 1.400 km entfernte Osterinsel sowie Pitcairn (dort leben die Nachkommen der Bounty-Meuterer) – keinerlei Land. Es gibt zu Wasser somit kaum einen anderen Ort auf diesem Planeten, wo es derart wenig bzw. gar keine Möglichkeiten in einem so großen Radius gibt, um auszuweichen. Ein durchaus befremdliches Gefühl...

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Segelsetzen zu einer der längsten Ozean-Passagen auf der sog. "Blauwasserroute" der Weltumsegegler


>> FORTSETZUNG folgt...